Klaus E. Hauschopp, Architekt, Energieberatung

Aktuelles


1.7.2016

Umzug und Beendigung meiner Tätigkeit als Architekt



Ich werde zum 1.7.2016 mit meinem Büro in die Ottostr. 17 ziehen und gleichzeitig meine Tätigkeit als planender und bauleitender Architekt beenden.
Weiterhin tätig bin ich als Gebäude-Energieberater im Rahmen der vielfältigen KfW-Programme zur Sanierung Ihrer Bestandsimmobilie.
Dies gilt auch für alle Gebäude unter Denkmalschutz, da ich als qualifizierter Energieberater für Baudenkmale gelistet und zugelassen bin.
Auch bei Kauf oder Verkauf Ihrer Bestandsimmobilie stehe ich als Vor-Ort Berater gern zur Verfügung und berate Sie zu allen Fragen anstehender Sanierungen, Um- oder Anbauten.

12.4.2016

KfW-Förderung: Was hat sich zum 01.04. geändert?


Die folgenden KfW-Förderprogramme für den Neubau oder die Sanierung von Wohngebäuden haben seit dem 01.04.2016 neue Richtlinien:

· „Energieeffizient Bauen“ (Nr. 153): Ende der
Übergangsfrist
und Anpassung an
EnEV-Anforderungen(die seit 01.01. für
den Neubau gelten)
· „Energieeffizient Sanieren“ (Nr. 152 und 430): Anträge für
das bereits seit 01.01. gültige Heizungs- und
Lüftungspaket können jetzt gestellt werden. Wer ab dem
01.01.2016 die Sonderregelung genutzt und mit den Maßnahmen
bereits begonnen hat, muss den Antrag bis spätestens
30.06.2016 eingereicht haben.

Weitere Änderung seit dem 01.04.: Die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK- oder BHKW-Anlagen) in diesem Programm ist nicht mehr möglich.

· „Altersgerecht Umbauen“ (Nr. 159): Maßnahmen zum
Einbruchschutz sind jetzt auch im Kreditprogramm
förderfähig. Die Zuschussvariante (Nr. 455) war bereits
im November 2015 erweitert worden.

An detaillierte Programminformationen kommt man bei der KfW immer unter Verwendung der entsprechenden Programmnummer: www.kfw.de/Programmnummer

12.4.2016

Zuschuss für Baubegleitung jetzt auch bei Neubau



Das Zuschuss-Programm für Baubegleitung Nr. 431 wurde umbenannt und heißt jetzt „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung“. Die wichtigsten inhaltlichen Änderungen:

· Förderung von Fachplanung und Baubegleitung jetzt auch für
Neubau-Vorhaben
· Förderung von Zertifizierungen für nachhaltiges Bauen
· Beantragung neuerdings VOR Beginn der Maßnahme

Zwingende Antragsvoraussetzungen sind unter anderem:

· Nur in Kombination mit KfW-Förderprogrammen
„Energieeffizient Sanieren“ (Nr. 151/152 oder 430) bzw.
„Energieeffizient Bauen“ (Nr. 153) möglich.

· Darf nur durch „Sachverständige“ der KfW-Expertenliste
durchgeführt werden. Unteraufträge an Dritte sind möglich,
der eingetragene „Sachverständige“ bleibt aber der
Verantwortliche.

24.02.2016

Neues von der KFW



Das Programm „Energieeffizient Sanieren“ (Nr. 152 und Nr. 430) wurde ebenfalls zum 1. Januar geändert. Dazu einige ergänzende Informationen (siehe auch Infoletter vom 08.12.2015):

· Zuschusshöhe 15% der Investitionskosten (statt 10%) bei
Zuschussvariante (Nr. 430) ODER

· Tilgungszuschuss 12,5% der Darlehenssumme (statt 7,5%) bei
Kreditvariante (Nr. 152)

Wichtige Voraussetzungen für das Heizungspaket:
Die Altanlage ist noch KEIN Brennwertkessel gewesen und unterliegt NICHT der gesetzlichen Austauschpflicht nach EnEV. Außerdem sind umfangreiche Optimierungsmaßnahmen am gesamten Heizsystem vorzunehmen.

Wichtige Voraussetzungen für das Lüftungspaket:
Es MUSS mindestens eine weitere förderfähige Maßnahme an der Gebäudehülle durchgeführt werden (z.B. Fensteraustausch, Dachdämmung).

Werden die besonderen Anforderungen im Heizungs- und Lüftungspaket nicht erfüllt, können Gas- oder Öl-Heizkessel sowie Lüftungsanlagen zu den bisherigen Bedingungen dennoch gefördert werden, erhalten dann aber die niedrigeren Zuschüsse. Es sollte vor Antragstellung geprüft werden, ob und mit welchem Aufwand die Anforderungen erfüllt werden können.

1.01.2016

Energieeinsparverordnung (EnEV): Anforderungen ab 1. Januar



Es gilt nach wie vor die Fassung, die am 1. Mai 2014 in Kraft getreten ist. Dort war die Erhöhung der Anforderungen für den Neubau bereits verankert, die zum 01.01.2016 wirksam wird. Die wichtigsten Änderungen für Wohngebäude sind diese:

Die dem Referenzgebäude zugrunde gelegten Parameter bleiben unverändert. Der errechnete Primärenergiebedarf (Qp-Wert) für das Referenzgebäude wird mit dem Faktor 0,75 multipliziert, also pauschal um 25% verringert.
Der Transmissionswärmeverlust (Ht´-Wert) des neuen Gebäudes darf den Wert des jeweiligen Referenzgebäudes nicht überschreiten.
Der Primärenergiefaktor (fp – Wert) von Strom wird gesenkt auf 1,8.

Zu den Nachrüstverpflichtungen nach §10 gehört auch die Dämmung von Decken zu unbeheizten Dachräumen (obersten Geschossdecken). Sofern sie nicht die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2 erfüllen, muss die Dämmung ab 01.01.16 durchgeführt sein (U-Wert: höchstens 0,24 W/qm K).

01.01.2016

KfW-Förderprogramme: Neuerungen ab 1. Januar bzw. ab 1. April



„Energieeffizient Bauen“ (Nr. 153) ab 1. April:

Die KfW räumt eine Übergangsfrist ein und passt sich erst zum 01.04. an die EnEV an:
· Das „Effizienzhaus 70“ fällt weg.
· Neu: „Effizienzhaus 40 Plus“ („Effizienzhaus 40“ plus
besonderes Technik-Paket) mit Tilgungszuschuss von 15%
bezogen auf die Kreditsumme
· Neu: „Effizienzhaus 55 nach Referenzwerten“ als Variante zum
„Effizienzhaus 55“ (Wegfall des rechnerischen Nachweises bei
Einhaltung der Referenzwerte).
· Förderhöchstbetrag = 100.000 Euro pro Wohneinheit
( bisher € 50.000,-- )
· 20-jährige Zinsbindung möglich (bisher max. 10 Jahre)
· Frist für den Mittelabruf = 6 Monate (bisher 3 Monate)
· Zuschuss für Baubegleitung (Nr. 431) möglich (galt bisher
nur für Sanierungen)

„Energieeffizient Sanieren“ (Nr. 152 und 430) ab 1. Januar:

Wie bereits im Sommer angekündigt, ersetzt diese Neuerung den nicht umgesetzten „Steuerbonus“. Das bestehende Programm wird ergänzt um ein Heizungspaket und ein Lüftungspaket.

Für diese Pakete gilt:

· Antragstellung erst ab 1. April 2016, Maßnahmenbeginn aber
ausnahmsweise schon ab 1. Januar möglich
· Kreditförderung (Nr. 152): Tilgungszuschuss 12,5% bezogen
auf die Kreditsumme ODER
· Zuschussförderung (Nr. 430): 15% der Investitionskosten

Zusammen mit den Paketen beantragte zusätzliche Einzelmaßnahmen erhalten
ebenfalls die o.a. Förderhöhen.

1.08.2015

KfW-Förderungen zum 1.8.2015 erhöht



Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhöht zum 1. August 2015 ihre Förderung für energetische Sanierungsmaßnahmen. Die maximalen Fördersummen werden massiv aufgestockt, Investitions- und Tilgungszuschüsse angehoben. Erstmals gewährt die KfW auch Tilgungszuschüsse auf Kredite für Einzelmaßnahmen wie der Installation einer neuen Heizung oder einer nachträglichen Wärmedämmung.

Durch die Anpassungen des KfW-Programmes "Energieeffizient Sanieren" sollen außerdem noch mehr Hausbesitzer Fördermittel beantragen können. Denn auch die Sanierung jüngerer Gebäude ist nun förderfähig. Ihr Bauantrag muss vor dem 1. Februar 2002 gestellt worden sein. Bislang war der Stichtag der 1. Januar 1995.

Höchstbetrag für den KfW-Kredit wird massiv aufgestockt

Zudem wird mit den Neuerungen die Gesamt-Fördersumme deutlich angehoben. Bislang lag die Höchstgrenze für Sanierungskredite bei 75.000 Euro pro Wohneinheit. Ab August kann man bis zu 100.000 Euro KfW-Kredit beantragen. Wie viel man davon zurück zahlen muss, hängt davon ab, wie anspruchsvoll man sein Haus saniert.

Höhere Tilgungszuschüsse bei Komplettsanierung zum KfW-Effizienzhaus

Grundsätzlich gilt: Je höher der Effizienzstandard nach der Sanierung ist, desto höher fällt auch der Tilgungszuschuss für den KfW-Kredit aus, den man nicht zurückzahlen muss. Für alle KfW-Effizienzhaus-Standards wird der Zuschuss zum August um fünf Prozent angehoben.
Abhängig vom erreichten KfW-Effizienzhaus-Standard erhalten Hausbesitzer dann folgende Tilgungszuschüsse:

– 12,5 % des Kreditbetrags (max. 12.500 Euro pro Wohneinheit) bei Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 115

– 15 % (max. 15.000 Euro pro Wohneinheit) bei Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 100

– 17,5 % (max. 17.500 Euro Pro Wohneinheit) bei Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 85

– 22,5 % (max. 22.500 Euro pro Wohneinheit) bei Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 70

– 27,5 % (max. 27.500 Euro pro Wohneinheit) bei Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 55

Bis zu 30.000 Euro Investitionszuschuss pro Wohneinheit

Wer die Sanierungsmaßnahmen selbst finanziert und keinen KfW-Kredit dafür in Anspruch nimmt, erhält statt dessen einen Investitionszuschuss. Auch hier ist die Höhe des Zuschusses danach gestaffelt, welcher Effizienzhaus-Standard durch die Sanierung erreicht wird. Der Investitionszuschuss ist jeweils um 2,5 Prozentpunkte höher, als es der Tilgungszuschuss bei einem KfW-Kredit wäre.

An einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 55 beteiligt sich die KfW beispielsweise mit einem Zuschuss von 30 Prozent an den förderfähigen Investitionskosten. Bei einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 115 sind es 15 Prozent. Bis zu 30.000 Euro Zuschuss pro Wohneinheit können energetische Modernisierer also erhalten. Besitzer eines Zweifamilienhauses, das zum Energieeffizienzhaus 55 saniert wird, erhalten bis zu 60.000 Euro.

Erstmals Tilgungszuschüsse für Einzelmaßnahmen

Mit den neuen Förderungs-Konditionen gibt es ab August auch erstmals einen Tilgungszuschuss für Modernisierer, die ihr Haus nicht in einem Zuge komplett sanieren. Erstmals gewährt die KfW für Einzelmaßnahmen wie dem Austausch einer alten Heizung oder der nachträglichen Wärmedämmung einen Tilgungszuschuss von 7,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

20.10.2014

Energieeffizienz allein reicht nicht aus!



Suffizienz - Nachdenken darüber, was wirklich nötig ist

„Mit effizienten Technologien und dem Einsatz regenerativer Energien allein, lassen sich die nötigen CO₂-Einsparungen nicht erreichen, wir brauchen dazu mehr Suffi­zienz - also das Nachdenken darüber, was wirklich nötig ist“, so Gerold Reker, Präsi­dent der Architektenkammer Rheinland-Pfalz. Aber Reker auch fest, dass die meisten Bewertungs- und Anreizsysteme zum Energiesparen heute vom Menschen und seinem persönlichen Verhalten abstrahieren. „Einen nutzerunabhängigen Weg zum Energiespa­ren gibt es nicht“, war Reker sich sicher. Er plädierte dafür, dem Konzept der Energie­effizienz, also der Frage nach möglichst energiesparenden Technologien, das der Suf­fizienz folgen zu lassen. Der zweite Schritt bezieht das Nutzerverhalten ein und be­misst sich an dem, was wirklich nötig ist.

25.06.2014

Dämmen lohnt sich nicht ?!?



Dämmen lohnt sich nicht und führt sogar zu Schäden“ ist der Tenor zahlreicher Medienberichte. Auch im Beratungsgespräch werde ich immer wieder mit dieser Frage konfrontiert. Sicher muß und soll nicht jede Fassade gedämmt werden, andere Maßnahmen zur Minderung des Energieverbrauches sind u. U. wesentlich effektiver und billiger. Auch bei wartungsfreien Klinkerfassaden will eine zusätzliche Bekleidung mit Dämmstoffen und Putzen gut überlegt sein.
Wie auch immer Sie selbst darüber denken: Pauschalaussagen jeder Art sind selten hilfreich. Umso ärgerlicher, wenn Bauherren und Sanierungswillige den Medienberichten mehr Glauben schenken als einer individuellen und unabhängigen Beratung.

Hierzu eine Argumentationshilfe der Verbraucherzentrale NRW:
http://www.vz-nrw.de/daemm-irrtuemer