Energetische Sanierung
Die größten Energieeinsparpotenziale liegen in Deutschland im Bestand:
- Bestehende Gebäude brauchen etwa dreimal soviel Energie zur Beheizung als Neubauten. Außerdem werden rund 87% des gesamten Energiebedarfs in privaten Haushalten für die Raumerwärmung und Warmwasser benötigt.
Durch fachgerechtes Sanieren und moderne Gebäudetechnik können bis zu 80% davon eingespart werden. Tatsache ist jedoch: Von den möglichen energetischen Einsparpotenzialen wird bei den üblichen Sanierungen durchschnittlich nur rund ein Drittel genutzt.
Entscheidend bei einer Gebäudesanierung ist, dass alle Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden. Die Verbesserung des Wärmeschutzes und die Optimierung der Anlagentechnik sollten Hand in Hand gehen.
- Nicht alles, was machbar ist, ist auch sinnvoll! Nur geschickt kombinierte Maßnahmenpakete führen zum Erfolg und sparen wirklich langfristig Geld.
Die Dämmung der äußeren Hülle des Gebäudes erfolgt nach Erfordernis. Folgende Einzelmaßnahmen sind in der Regel möglich:
- Außenwände
- Fenster
- Kellerdecke
- Obere Geschossdecke
- Dach
Heizanlagen incl. der Brauchwassererwärmung können energiesparender und kostengünstiger ausgelegt werden, der Einsatz erneuerbarer Energien (Solarenergie, Holzpelletsheizung o. ä.) sollte in jedem Einzelfall geprüft werden.
- Sanierungsmaßnahmen, deren vorbereitende Planung und der Einsatz erneuerbarer Energien werden staatlich durch verschiedene Programme gefördert.
- Vor-Ort-Beratung
- Planungshilfe
- Fördermittelberatung
- Fach-Bauleitung
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Niedrigenergiehaus im Bestand
Wer es schafft, seinen Altbau energetisch so zu sanieren, dass er dann auf dem Stand eines Neubaus nach neuester Energieeinsparverordnung EnEV 2007 ist, wird belohnt. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW gewährt einen Tilgungszuschuss auf die bewilligten KfW-Kredite von 5%. Noch höher wird der Tilgungszuschuss, wenn die EnEV-Werte deutlich unterschritten werden.
Gerade bei geplanten Vollsanierungen ist dieser Vorteil leicht zu realisieren!
Modellprojekt: 20% Schulderlass
Hausbesitzer, die sich entschließen, ihre Gebäude so zu sanieren, dass sie nach der Sanierung doppelt so energieeffizient sind als ein konventioneller Neubau, erhalten ein zinsverbilligtes Darlehen bis zu 50.000 Euro und einen Teilschulderlass von 20%. Hausbesitzer, die nach erfolgreicher Bewerbung in das Programm aufgenommen werden, erzielen so also bis zu 10.000 Euro "Zuschuss" bei der erfolgreichen Sanierung ihres Hauses.
Wer überlegt, sein Haus innerhalb des Modellprojekts zu sanieren, muss allerdings schnell handeln. Anträge zum Modellprojekt können für Mehrfamilienhäuser bis zum 30. November 2007 und für Ein- und Zweifamilienhäuser bis zum 31. März 2008 gestellt werden.
Das dena-Modellprojekt "Niedrigenergiehaus im Bestand" wird über das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert.
- Planungshilfe Niedrigenergiehäuser/Passivhäuser
- Fördermittelberatung
- Erstellung notwendiger Berechnungen, Nachweise und Gutachten für die KfW-Anträge
- Unterstützung bei der Antragstellung
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Denkmalschutz
Auch unter Denkmalschutz stehende bestehende Gebäude werden saniert, umgenutzt und erweitert, um den heutigen Ansprüchen und Nutzungen gerecht zu werden. Dabei gilt es vor allem, die historische Substanz zu pflegen und gleichzeitig Möglichkeiten für gute, moderne Architektur zu schaffen. Neben den Belangen des Denkmalschutzes sind dabei vor allem auch Kenntnisse historischer Baustoffe und Bautechniken von Belang. Planer, Energieberater und Handwerker müssen hier in besonderer Weise gemeinsam die vorgegebenen Baustrukturen respektieren und dem Planungskonzept entsprechend eingreifen.
Neben der baulichen Erhaltung und Sicherung des konstruktiven Gebäudebestandes besteht die Herausforderung des planenden Architekten und Energieberaters vor allem darin, Alt und Neu miteinander zu verbinden und so den richtigen Stil- und Materialmix für das jeweilige Gebäude mit der jeweils vorgesehenen Nutzung zu finden. Zwar sind denkmalgeschützte Gebäude von vielen Zielvorgaben und Vorschriften aus der EnEV befreit, trotzdem muss auch hier die Bausubstanz erhalten, ein komfortabler Wärmeschutz erreicht und die Anlagentechnik modernisiert werden.
In Abstimmung mit den Zielen der Denkmalpflege und den Vorgaben durch das Nutzungskonzept muss so ein Bauwerk in der Regel auch energetisch saniert werden, da die historische Bausubstanz den heutigen Ansprüchen und Erfordernissen nicht mehr genügt.
Ohne die Kenntnis historischer Bau- und Fertigungstechniken ist all dies nicht möglich, denn noch vor wenigen Jahrzehnten waren Baustoffe aus Kunststoff, Tropenholz oder Verbundmaterialien, moderne Montagetechniken (Kleben, Schäumen, Tackern) sowie ein Großteil aller Baustoffe mit schadstoffhaltigen Emissionen nahezu unbekannt.
Eine gründliche Untersuchung der bestehenden Bauteile und Konstruktionen ist dabei ebenso wichtig, wie die bauphysikalische Betrachtung der verschiedenen vorgesehenen Planungsdetails, um Bauschäden zu vermeiden und einen Sanierungserfolg zu gewährleisten.
- Abstimmungen mit Denkmalpflege
- Planungshilfe
- Fach-Bauleitung
- Berechnung-Nachweise
- EnEV-Ausweise
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Projekte
Hier wird in Kürze eine Auswahl meiner Beratungsprojekte der letzten Jahre zu sehen sein.